
Gestalttherapie
-ist ein weltweit anerkanntes und hoch wirksames Verfahren und die Methode meiner Wahl
-passt mit ihrem heilenden Potential besser denn je in unsere heutige herausfordernde ZeitGeschichte
Die Gestalttherapie ist Mitte des letzten Jahrhunderts in den USA entstanden und ist eng mit dem Namen Frederick und Laura Perls verbunden. Damals wurde die Gestalttherapie auch das wilde Kind der Psychoanalyse genannt. Auf der Grundlage der Psychoanalyse entwickelte sich eine Therapieform, die durch Einflüsse des Christentums, des Buddhismus, der Existenzphilosophie, der Humanistischen Psychologie und der Körperarbeit von Wilhelm Reich geprägt ist.
Mitmenschliches Engagement, "Awareness (Bewußtheit)", Leben im "Hier und Jetzt", Lebendigkeit, Körperlichkeit und Kreativität sind zentrale Begriffe der Gestalttherapie. Der therapeutische Blick ist ganzheitlich, der Mensch wird als Einheit von Körper, Geist und Seele gesehen. Der fehlende ganzheitliche Bezug zwischen Leib, Seele, Gefühlen, Geist und Umwelt führt auf Dauer zu Krankheit. Dem gilt es hier zu begegnen.
Lebensnähe, Direktheit und hohe Wirksamkeit tragen heute weltweit zum Erfolg der Gestalttherapie bei. Die Lebendigkeit und liebevolle Begeisterung für den Menschen ist dabei nicht verloren gegangen. Gestalttherapie passt mit ihrem heilendem Potential besser denn je in unsere heutige herausfordernde und schnelllebige Welt. Sie hilft uns dabei, unser eigenes Tempo zu finden.
In der Gestalttherapie geht es mehr um Wachstum als um Therapie.
Unsere Welt wird immer komplexer. Durch den zunehmenden Verlust an Ganzheitlichkeit sind selbst Erwachsene unsicher in dem, was für sie stimmt und was nicht.
Wer bin ich? Was will ich? Was kann oder soll ich tun, sind zentrale Fragen, die in jeder Phase des Lebens auftauchen können. In meinen gestalttherapeutischen Sitzungen unterstütze ich Klienten dabei, Ihre Möglichkeiten, tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und konsequent zu verfolgen.
Die gestalttherapeutische Behandlungsphilosophie gründet auf Transparenz in der Beziehung und bedingungsloser Wertschätzung im Kontakt. Gestalttherapeuten treten nicht als überlegene Experten auf, sondern als Menschen, die auf einer spannenden Entdeckungsreise begleiten. Nur wenn ich die Seele des Menschen „berühre“, kann wirkliche Veränderung stattfinden. In der Gestalttherapie bestimmt der Klient die persönlichen Entwicklungsziele, übernimmt im Laufe der Beratung immer mehr Selbstverantwortung für den Prozess und sein Leben. Der Blick auf die aktuelle Lebenssituation ist immer wohlwollend, annehmend und achtsam. In der Gestalttherapie erleben viele Menschen, dass sie über größere Ressourcen und Potentiale verfügen, als ihnen bewusst ist.
Achtsamkeit
"Awareness" (Achtsamkeit), die heilende Kraft des Gewahrseins war von Anfang an ein zentrales Element im therapeutischem Prozess. Lange bevor der Psychologe Jon Kabat-Zinn seine Übungen zur Achtsamkeit etabliert hat und die Psychotherapie- und moderne Hirnforschung deren Wirksamkeit wissenschaftlich untermauert hat. Mit Awareness sind bewusstsein erzeugende Prozesse gemeint. Oft vermeiden Menschen das eigene Erleben bewusst wahrzunehmen. In der Gestalttherapie werden Situationen inszeniert, in denen die eigene Festgefahrenheit erlebbar wird. Erst wenn wir bewusst sind, können wir erkennen, wie wir unsere Konflikte erschaffen und unsere Ängste verursachen.
Erforschung des Selbst
Ein erfülltes Leben kann nur im „Hier und Jetzt“ stattfinden. Probleme und Situationen aus der Gegenwart sind Ausgangspunkt der Erforschung des Selbst. Vergangenes kann bearbeitet und bewältigt werden, indem es im "Hier und Jetzt" dem Erleben zugänglich gemacht wird. Im Laufe der Therapie geht es vielleicht darum, den Blickwinkel zu verändern und eine andere Sichtweise einzunehmen, oder auch einmal andere Verhaltensweisen in einem Rollenspiel auszuprobieren. Blockaden und abgespaltene Persönlichkeitsanteile aufzuspüren, blinde Flecken zu erkennen. Statt ungeliebte Teile der Persönlichkeit abzuspalten (was den Körper enorm viel Kraft fordert), geht es in der Gestalttherapie darum, sie in unser Sein zu integrieren. Uns unseren vielen gegensätzlichen Teilen zu stellen, sie zu betrachten und vielleicht sogar, sie lieb zu gewinnen! Es geht um das "Heil sein", wieder "Ganz werden". Und natürlich geht es auch darum, zu Erleben und zu Entdecken, statt sich in der eigenen Geschichte zu verstricken und uns im "Darüberreden" zu versuchen. „Mach aus allem eine Begegnung, bleib nicht in der Distanz, indem du darüber redest.“ (Fritz Perls, Psychotherapeut). Erfahrung ist hier ein weiteres Stichwort. Weniger "darüber" reden, weniger analysieren und interpretieren. Damit die Veränderung nicht nur im Kopf stattfindet. Dafür die Wahrnehmung verstärken, Gefühle intensiver erleben, den eigenen Körper intensiver spüren. Die Welt wird zunehmend bunter, das Leben gewinnt an Lebendigkeit. Kreativität, Bewussheit und Fantasie bekommen in der Gestalttherapie ausreichend Raum, damit Sie sich verstärkt selbst erfahren, selbst erleben und letztendlich sich selbst verstehen können.
Wenn man die Ereignisse seines Lebens klar sieht, dann verläuft das Leben gut, ohne Verwirrung und unnötiges Elend ...
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